Chronische Erkrankungen (Spence et al.)

Homeopathic Treatment for Chronic Disease

A 6-Year, University Hospital Outpatient Observational Study

AutorInnen: David S. Spence (1), Elizabeth A. Thompson (2), S.J. Barron (1)

Erschienen in: The Journal of Alternative and Complementary Medicine. October 1, 2005, 11(5): 793-798

Eine Beobachtungsstudie an der Klinik United Bristol Healthcare über 6 Jahre. Eingeschlossen wurden alle Patienten jedes Alters mit chronischen Beschwerdebildern, die nach der ersten Verschreibung mindestens einen Verlaufsbesuch wahrnahmen. Weniger als 5% der Patienten kamen nicht zum ersten Verlaufsbesuch, die Gründe konnten nicht ermittelt werden. Im Ganzen nahmen 6544 Patienten teil.

Für den ersten Besuch wurden 45 Minuten gerechnet für die Verlaufsbesuche 15 Minuten. Zwölf verschiedene Homöopathen betreuten die Patienten. Alle diese Homöopathen praktizieren seit mindestens 15 Jahren und besitzen ein Examen in Homöopathie einer englischen Universität als Mindestanforderung.

Die Resultate basieren auf einer 7-Punkte Skala über die allgemeine Verbesserung oder Verschlechterung des Zustandes – verglichen mit dem ersten Besuch.

  • Viel besser (+3)
  • Besser (+2)
  • Wenig besser (+1)
  • Keine Veränderung ( 0)
  • Wenig schlechter (-1)
  • Schlechter (-2)
  • Viel schlechter (-3)
  • Konnte nicht angegeben werden (99)
  • Offensichtlich andere, äussere Faktoren (x)

War der Zustand offensichtlich durch andere Faktoren verändert, wurden die Daten nicht einbezogen.

Die meist behandelten Krankheitsbilder in der Studie sind (abnehmende Fallanzahl in der Reihenfolge der Aufzählung): Ekzem (448 Patienten unter 16J.), Myalgische Enzephalopathie/Chronic Fatigue Syndrome (ME/CFS) (354 Patienten), Krebs (301), Arthritis (245), Depression (201), Reizdarm (225), Asthma (195 Patienten unter 16J), Migräne (163), Probleme in der Menopause (152), entzündliche Darmkrankheiten (112).

Resultate

Im Ganzen berichten 70.7% der Patienten eine Verbesserung ihres Gesundheitszustandes, 50.7% deklarierten die Verbesserung als besser (+2) oder viel besser (+3). Eine Verschlechterung zeigte sich bei 3.1% Sieht man nur die Behandlungen der Kinder (19.4% aller Patienten) an, lag die Verbesserung (+2) oder starke Verbesserung(+3) bei 65.8%. Eine Verbesserung wurde in dieser Kategorie in 80.5% der Fälle gesehen (+1 bis +3). Gleich blieb der Zustand bei 14.8% der Kinder, eine Verschlechterung zeigte sich in 1.8% der Fälle.

Literatur

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