Häufige Fragen zur Homöopathie

Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen rund um die Homöopathie.
Bei individuellen Fragen wenden Sie sich bitte an Ihre/n HomöopathIn. Weitere Fragen dürfen Sie auch gerne an unser Sekretariat richten.

Ist ein Naturheilpraktiker dasselbe wie ein Homöopath?
Bezahlt die Krankenkasse die Behandlung beim Homöopathen?
Woran merke ich, ob mein Homöopath gut arbeitet?
Wie lange muss ich mich gedulden, bis eine Besserung einsetzt?
Wie oft muss ich während der Behandlung in die Praxis kommen?
Ist ein Naturheilpraktiker dasselbe wie ein Homöopath?

Homöopathie ist eine ganzheitliche Behandlungsmethode für Krankheiten und Unfallfolgen, egal ob akut oder chronisch, die sowohl von Ärzten als auch von Heilpraktikern ausgeübt werden kann. Diese Behandlungsmethode muss in einer Zusatzausbildung zur Naturheilpraktiker-Ausbildung oder zum Medizinstudium erlernt werden.

Bezahlt die Krankenkasse die Behandlung beim Homöopathen?

Ärzte mit Fachausweis in Homöopathie können über die Grundversicherung der Krankenkasse abrechnen, für die Rechnungsvergütung von Naturheilpraktikern benötigt es eine Zusatzversicherung für Alternativ- oder Komplementärmedizin.
Damit homöopathische Leistungen eines Heilpraktikers von der Krankenkasse aus der Zu¬satzversicherung rückvergütet werden, benötigt es je nach Kasse eine Registrierung für Ho¬möopathie beim Erfahrungsmedizinischen Register EMR oder bei der ASCA Stiftung für Komplementärmedizin oder eine Mitgliedschaft in einem von den Kassen anerkannten Fachverband. Ganz neu seit 2015 ist es auch möglich ein eidg. Diplom als Naturheilprak¬tiker mit Spezialisierung in der Fachrichtung Homöopathie zu erwerben.
Mit diesen Registrierungen und ganz besonders mit dem eidg. Diplom wird nachgewiesen, dass sowohl in medizinischen Grundlagen als auch in der Homöopathie eine Ausbildung gemäss den Anforderungen erfolgte und mit einer Prüfung abgeschlossen wurde. Nur eine Ausbildung zum Heilpraktiker, ohne zusätzliche abgeschlossene Ausbildung in Homöopathie, berechtigt nicht zum Abrechnen von homöopathischen Behandlungen via Zusatzversicherung

Woran merke ich, ob mein Homöopath gut arbeitet?

Ob Sie sich von Ihrem Homöopathen gut betreut fühlen, das müssen Sie als Patient selber beurteilen.
Damit Ihnen dies etwas einfacher fällt, liefern wir hier Anhaltspunkte für eine korrekte homöopathische Behandlung:

  • Der Homöopath macht eine ausführliche Anamnese von ca. 1 – 2 Std., in der eine umfangreiche Befragung zu Ihrem Befinden und Ihren Beschwerden stattfindet.
  • Falls nötig schliesst sich an die Befragung eine körperliche Untersuchung an. In den meisten Kantonen ist es Naturheilpraktikern nicht erlaubt, Blut abzunehmen. Die Untersuchung beschränkt sich deshalb auf das, was mittels Augen, Händen und Ohren wahrgenommen werden kann.
  • Für eine homöopathische Behandlung werden keine komplementärmedizinischen Apparaturen benutzt und es sind keinerlei Energiemessungen nötig.
  • Welches homöopathische Mittel Ihnen als Patient helfen kann, findet der Homöopath anhand der sogenannten Repertorisation (Zusammenstellen Ihres Symptomenbildes) und Nachschlagen in verschiedenen Arzneimittellehren heraus, d.h. er vergleicht Ihr Symptomenbild mit den Arzneimittelbildern und wählt das am besten passende Mittel aufgrund dieses Vergleiches aus.
  • Welches homöopathische Mittel für einen Patienten die heilende homöopathische Information geben kann, das wird nicht ausgependelt und es gibt keine abgekürzten Verfahren mittels Apparaten oder Körpertests, um das herauszufinden. Nur die Anamnese und das Nachschlagen und Vergleichen in Büchern führt den Homöopathen zum richtigen Mittel.

In der homöopathischen Behandlung wird ein einzelnes Mittel verabreicht, das Ihrem Körper die nötige Information zum Anstoss der Heilung geben soll. Es werden keine Mittelmischungen oder mehrere Mittel gleichzeitig gegeben. Solche Mittelgaben würden mit ihren vielen verschiedenen Informationen nur die Lebenskraft verwirren. Sehr oft wird ein Mittel nur einmal eingenommen und danach die Wirkung abgewartet. Homöopathie ist Informationsmedizin und nicht Behandlung mit materiellen Substanzen. Nur in flüssiger Form werden Mittel öfters wiederholt, um dem Körper mit kleinen, wiederkehrenden Informationen zur Heilung zu verhelfen.

Wie lange muss ich mich gedulden, bis eine Besserung einsetzt?

Im akuten Fall hilft ein passendes homöopathisches Mittel innerhalb von Minuten bis Stunden. Bei chronischen Beschwerden braucht es etwas mehr Geduld. Schlaf, Energie und psychisches Befinden dürfen unter einer homöopathischen Therapie nicht schlechter werden, das wäre mit grosser Wahrscheinlichkeit ein Hinweis auf ein unpassendes Mittel. Umgekehrt ist eine Verbesserung auf diesen Gebieten ein gutes Zeichen dafür, dass auch weitere Beschwerden bald besser werden.

Wie oft muss ich während der Behandlung in die Praxis kommen?

Homöopathische Konsultationen finden je nach Intensität der Beschwerden statt. In chronischen Behandlungen wird Ihr Homöopath Sie alle 3 – 6 Wochen sehen wollen, um die Reaktion auf das verabreichte Mittel überprüfen zu können und die Mittelgabe allenfalls zu wiederholen oder die Dosierung anzupassen. Sobald eine Besserung eingesetzt hat, können die Konsultationen länger auseinanderliegen.

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