Rezension über Hochpotenzen – pharmakologisch-dynamische Aspekte –  Teil 2

Paolo Bellavite, Marta Marzotto, Debora Olioso, Elisabetta Moratti und Anita Conforti haben in „Homeopathy (2014) eine spannende Rezension bezüglich homöopathischer Hochpotenzen publiziert.1 Der Artikel ist der zweite Teil einer Übersichtsarbeit, der sich vor allem mit pharmakologisch-dymamischen Mechanismen beschäftigt. Der erste Teil wurde im Frühjahr 2019 in der HVS-News zusammengefasst abgedruckt.

Die Pharmakokinetik ist ein Teilbereich der Pharmakologie und behandelt die Einwirkung eines aufgenommenen Arzneimittels auf einen Organismus in Abhängigkeit von der Zeit. Die Pharmakokinetik ist bei homöopathischen Hochpotenzen eine wenig geeignete Methode, da die aktuellen analytischen Methoden nicht die benötigte Empfindlichkeit in der Messung aufweisen. Die Frage, wie Hochpotenzen wirken, beinhaltet die Identifikation von biologischen Zielen auf verschiedenen Stufen (zellular, molekular und systemisch), die Interaktion von Rezeptoren und der Mechanismus von Signalübertragungen bzw. –verstärkungen. Bei Urtinkturen stellt die Interpretation der Wirkungsweise pharmakologisch keine Probleme dar. Die Frage nach der Wirkungsweise von Hochpotenzen allerdings verlangt nach möglichen nicht-molekularen oder meta-molekularen Erklärungen. Homöopathie als Heilmethode verlangt einen ganzheitlichen Ansatz. Es geht hierbei um mehr als nur die Identifikation von spezifischen Informationsprozessen oder molekularen Zielobjekten, sondern soll um das Verständnis eines systemischen Ansatzes.

Biologische Ziele

Der Effekt von Medikamenten basiert auf der Interaktion zwischen der Substanz und des biologischen Zielbereiches. Dies gilt auch für homöopathische Mittel. Allerdings ist die Identifikation dieser Wechselwirkung bei den homöopathischen Mitteln schwieriger. Dies zum Beispiel aufgrund der verschiedenen Potenzen oder der verschiedenen Empfindlichkeiten in gesunden bzw. kranken Organismen.

Nun folgen ein paar interessante Stellen aus dem Kapitel „biologische Ziele“, welches Bellavite in verschiedene Unterkapitel unterteilt hat. Die detaillierten Ausführungen der Autoren können in der Originalarbeit nachgelesen werden.

Unter dem Untertitel „biologische Zielbereiche“ wird die Hypothese für den Wirkmechanismus homöopathischer Mittel in der Arbeit von Khuda.-Bukhsh, 2 hervorgehoben. Zusammenfassend wird in dieser Arbeit angenommen, dass homöopathische Mittel so funktionieren, dass sie modulierend auf die Zellrezeptoren und auf die Proteinsynthese wirken. Ebenfalls verweist Bellavite auf die Arbeiten der österreichischen Forscher 3, mit denen der Einfluss von potenziertem Thyroxin auf die Metamorphose von Bergfröschen nachgewiesen werden konnte. Hinweise aus Labor-, Tier- und aus klinischen Studien zeigen, dass das Immunsystem, Entzündungsmechanismen und Leukozyten einige der Bereiche sind, die auf homöopathische Mittel reagieren.

Beim Unterkapitel „Effekte auf die Gene“ führt Bellavite eine Studie an, mit welcher eine direkte Interaktion zwischen der Zell DNA und homöopathischem Mittel gezeigt werden konnte. 4 Diese Arbeit untermauert die Hypothese, dass homöopathische Mittel relevante Gene an- bzw. abschalten können. Dies hat zur Folge, dass eine Kaskade von Gentätigkeiten initiiert wird, um falsche Genbefehle, die zu Krankheiten führen, rückgängig gemacht werden können.

Unter „Systemziele“ führt Bellavite u.a. aus, dass der Effekt von homöopathischen Hochpotenzen nicht nur auf ein lokales Zusammenwirken im Nerven-, im Immun- oder im Endokrinologischen System zurückgeführt werden kann. Wenn ein Stimulus auf ein komplexes System trifft, reagiert das ganze Netzwerk. Wenn das Immunsystem reagiert, ist dies meist nicht nur durch einen einzigen Stimulus getriggert, sondern durch eine Vielzahl von Faktoren. Es gibt hier eine interessante Studie mit Ratten, denen ein homöopathisches Mittel in einer Hochpotenz auf die Zunge appliziert wurde. Dies hatte zur Folge, dass unmittelbar elektrophysiologische Antworten im zentralen Nervensystem getriggert wurden. 5

Ein weiteres, äusserst spannendes Unterkapitel beleuchtet den Aspekt der frequenzcodierten Signale. In der Biologie ist die Informationsübertragung nicht nur eine Frage der Dosis des Signalmoleküls, sondern auch, wie sich das Signalmolekül zum Empfängermolekül verhält. Zellen sind in der Lage, die Kinetik der Signale zu unterscheiden. Das heisst, Informationen sind nicht nur quantitativ sondern auch raumzeitlich. Aus diesem Grund ist ein ganzheitlicher Ansatz unerlässlich. Der hierfür geeignete Rahmen sind die oszillierenden elektromagnetischen Interaktionen (oscillatory electromagnetic (EM) interactions) und deregulative Impulse des Organismus. 6  Bellavite fügt hier eine Studie an, die mit Coffea cruda und Ratten durchgeführt wurde 7.

Höchst interessant ist auch das letzte Unterkapitel mit dem Titel „Krankheitsdynamik und Bifurkationspunkte“. Detailliert beschreiben die Autoren, wie Hochpotenzen mit ihrer hohen Sensitivität das Verhalten von Zellen ändern können.

Verstärkungsmechanismen

In der wissenschaftlichen Literatur findet man viele Publikationen, welche klare biologische Effekte zeigen bei attomolaren Substanzen (10−18 mol/L). Dies würde in etwa einer homöopathischen C9 entsprechen. Die Rezeptoren für Signalmoleküle sind plastisch. Das heisst, die Zellen sind in der Lage, die Rezeptoren zu erhöhen oder zu vermindern. Zudem sind sie in der Lage, ihre Affinität für die Signalmoleküle zu modulieren. Gelegentlich sind  Zellen auch in der Lage, mehr als einen Rezeptor für dasselbe Molekül bereitzustellen. Dies mit verschiedenen Affinitäten und verschiedenen intrazellulären Effekten. Unbestreitbar ist die Tatsache, dass das Niveau der Empfänglichkeit variiert. Die Sensitivität für externe Informationen wird während einer Krankheit von der Zelle moduliert. All diese Mechanismen sind anfällig für pharmakologische Modulationen. Zusammenfassend kann man sagen, dass ein paar wenige extrazelluläre Moleküle, ein einziges Molekül oder auch schwache Magnetfelder in der Lage sind, eine Kettenreaktion auszulösen, die dann in der Folge spezifische Zellfunktionen aktivieren oder herabsetzen.

Interessant sind die Ausführungen des Autors zum Thema der stochastischen Resonanz. Die stochastische Resonanz scheint wie ein paradoxes Konzept. Hintergrundgeräusche wie z.B. molekulare Vibrationen können die Reizaufnahme erhöhen anstatt verringern. Ein System kann demzufolge empfindlich auf kleinste Stimulationen reagieren; Stimulationen, die ohne diese Hintergrundgeräusche gar nicht wahrnehmbar wären. Experimente haben gezeigt, dass dieses Phänomen in Lasern, Supraleitern, elektronischen Stromkreisen, Neuronen und biologischen Membranen auftritt. 8

Informationstransfer

Die Übertragung von Information von homöopathischen Mitteln und/oder Medikamenten auf Ziele im Körper geschieht aufgrund von molekularen Interaktionen. Es ist denkbar, dass Hochpotenzen verschiedene Wege des Informationstransfers nutzen, so zum Beispiel das Wasser im Körper, Nervenimpulse oder elektromagnetische Bahnen. Die Autoren nennen diese Wege „meta-molekular“. Einerseits, weil es molekulare Bewegungen erfordert, andererseits sind sie aber nicht auf diese beschränkt.

In der Publikation führen die Autoren sowohl biophysikalische Interaktionen an als auch den elektronischen Informationstransfer. Die Ausführungen sind interessant und lesenswert. Es würde aber den Rahmen dieser Zusammenfassung sprengen, die Ausführungen hier wiederzugeben.

Bellavite geht in einem weiteren Unterkapitel auf die Nanopartikel ein. Er verweist hier auf zwei Arbeiten. Die eine Arbeit versucht die Wirkungsweise mit den Nanodomains 9 zu erklären. Die Nanodomains stehen womöglich in Wechselwirkung mit inaktiven Enzymen, welche mit dem homöopathischen Mittel in aktive Enzyme überführt werden. 10 Die zweite Arbeit ist von Iris Bell 11 und hat gezeigt, dass Nanopartikel einzigartige biologische und physiochemische Eigenschaften besitzen. Im Gegensatz zur Ursubstanz weisen sie eine erhöhte katalytische Reaktionsfähigkeit, Protein und DNA-Adsorption 12, Bioverfügbarkeit und Quanteneffekte auf.

Ein weiteres Unterkapitel widmet sich der Frage nach der Resonanz von homöopathischen Mitteln. Die Hypothese des Elektromagnetismus erscheint ansprechend, ist aber nach heutigem Wissensstand sehr spekulativ und mangelt noch an physikalischen und mathematischen Beweisen. Es ist ebenfalls noch ungeklärt, wie diese tiefen Frequenzwellen stärkere Frequenzen beeinflussen, die für die spezifischen biochemischen Effekte verantwortlich sind. Einige Hypothesen für diese Wirkungsweise wurden von Bellavite und seinem Team selbst schon publiziert.13

Die Umkehr der Effekte Umkehreffekt

Auf mehreren Seiten beschreiben die Autoren die Hormesis. Die Hormesis ist die Hypothese, dass geringe Dosen schädlicher oder giftiger Substanzen eine positive Wirkung auf Organismen haben können. Bellavite bezieht sich auf das Paradox von Arsen. Arsen ist ein gut dokumentiertes Karzinogen, welches aber in der Behandlung von Krebs therapeutisch eingesetzt wird und führt hierbei die Arbeiten von Van Wikj et al an. 14 Bellavite betont allerdings am Schluss seiner Hormesis-Ausführungen, dass Hormesis der experimentelle Beweis für ein offenbar paradoxes Phänomen ist. Es ist in keiner Art eine erklärende Theorie für die Wirkungsweise der Homöopathie. Denn das traditionelle Konzept der Hormesis beschränkt sich auf molekulare Dosen und in homöopathische Hochpotenzen findet sich ja kein einziges Molekül der Ursubstanz mehr.

Bellavite schneidet kurz das Thema der „Rebound“-Effekte an. Der letzte Abschnitt mit dem Titel „Systembiologie“ erscheint wiederum äusserst spannend.

Alle Systeme auf allen Ebenen (physikalisch, biologisch, sozial, ökologisch) scheinen offen zu sein für Informationen und Energien und interagieren mit anderen Systemen auf unterschiedlichen Ebenen. Länger bestehende Interaktionen scheinen in homeodynamischen Systemen ein Gedächtnis aufzubauen. Die sich wiederholenden Rückmeldungen, welche in allen dynamischen Systemen präsent sind, führen zu der Hypothese des systemischen Gedächtnisses 15.

Es wurde vorgeschlagen, dass gen-regulative Netzwerke als dynamisch „kritische“ Systeme betrachtet werden können, welche in einem Zustand zwischen Ordnung und Chaos sind. Dieser Zustand ist extrem anfällig für kleinste Störungen. Gen-regulative Netzwerke können aber genau das Ziel der Information von homöopathischen Hochpotenzen sein. 16 Gemäss diesem Erklärungsmodell betrachtet man die Hochpotenz als eine „komplexe“ Lösung, ausgestattet mit Strukturen von Nanopartikeln. Diese sind im Stande, pharmakologische Informationen mittels einem Resonanzprozess mit Makromolekülen zu übertragen. Dieser Effekt wird durch das intrazelluläre Wassernetzwerk vermittelt, welches man in den Zellen vermutet. 17

Dieser Informationsinhalt wirkt in einem System, welches in einem sehr sensitiven Zustand ist. Die Information ist in der Lage, das System zu einem positiven Verhalten zu veranlassen, d.h. das System bewegt sich nicht in Richtung eines pathologischen Zustandes.

In Akutgeschehen kann eine homöopathische Regulation dahingehend verstanden werden, als dass es den destruktiven Prozess vermindert. In chronischen Krankheiten scheint es sich so zu verhalten, als dass es die pathologischen Prozesse unterbricht.

Abschliessend legt Bellavite die Punkte dar, welche seines Erachtens für das Verstehen der Wirkungsweise von Hochpotenzen wichtig sind. Diese Schlussfolgerungen basieren auf den ausführlichen und detaillierten Ausführungen seines Artikels.

Wissenschaftsgruppe

 

Literatur

1 High-dilution effects revisted. 2. Pharmacodynamic mechanisms, Paolo Bellavite, Marta Marzotto, Debora Olioso, Elisabetta Moratti and Anita Conforti, Homeopathy (2014), 103, 22-43

2 Khuda-Bukhsh AR, Bhattacharyya SS, Paul S, Dutta S, Boujedaini N, Belon P. Modulation of signal proteins: a plausible mechanism to explain how a potentized drug Secale Cor 30C diluted beyond Avogardo’s limit combats skin papilloma in mice. Evid Based Complement Alternat Med 2011; 2011. 286320.

3 Endler PC, Pongratz W, Kastberger G, Wiegant FA, Schulte J. The effect of highly diluted agitated thyroxine on the climbing activity of frogs. Vet Hum Toxicol 1994; 36: 56-59

Endler PC, Ludtke R, Heckmann C, et al. Pretreatment with thyroxine (10 hoch-8 parts by weight) enhances a “curative” effect of homeopathically prepared thyroxine (10 hoch -13) on lowland frogs. Forsch Komplementarmed Klass Naturheilkd 2003; 10: 137-142

Weber S, Endler PC, Welles SU, et al. The effect of homeopathically prepared thyroxine on highland frogs: influence of electromagnetic fields. Homeopathy 2008; 97: 3-9

4 Das S, Das J, Samadder A, Bhattacharyya SS, Das D, Khuda-Bukhsh AR, Biosynthesized silver nanoparticles by athanolic extracts of Phytolacca decandra, Gelsemium sempervirens, Hydrastis Canadensis and Thuja occidentalis induce differential cytotoxicity through Gs/M arrest in A375 cells. Colloids Surf B Biointerfaces 2013; 101: 325-336

Paul A, Das S, Das J, Samadder A, Khuda-Bukhsh AR. Cytotoxicity and apoptotic signalling cascade induced by chelidonine-loades PLGA nanoparticles in HepG2 cells in vitro and bioavailability of nano-chelidonine in mice in vivo. Toxicol Lett 2103; 222: 10-22

Saha SK, Khuda-Bukhsh AR. Molecular approaches towards development of purified natural products and their structurally known derivatives as efficient anti-cancer drugs: current trends. Eur J. Pharmacol 2013; 714: 239-248

5 Sukul NC, Batuev AS, Sabanov V, Kourzina NP. Neuronal activity in the lateral hypothalamus of the cat the medial frontal cortex of the rat in response to homeopathic drugs. Indian Biologist 1991; 23(2); 17-21

Sukul NC, Sukul A. High dilution effects: physical and biochemical basis. Dordrecht: Kluwer, 2003

6 Popp FA. Principles of complementary medicine in terms of a suggested scientific basis. Indian J Exp Biol 2008; 46: 378-383

7 Ruiz-Vega G, Perez-Ordaz L, Cortes-Galvan L, Juarez G. A kinetic approach to caffeine – Coffea cruda interaction. Homeopathy 2003; 92:19-29

Ruiz-Vega G, Perez-Ordaz L, Leon-Hueramo O, Cruz-Vazquez E, Sanchez-Diaz N. Comparative effect of Coffea cruda potencies on rats. Homeopathy 2002; 91: 81-84

Ruiz-Vega G, Perez-Ordaz L, Proa-Flores P, Aguilar-Diaz Y. An evaluation of Coffea cruda effects on rats. Br Homeopath J 2002; 89: 122-126

8 Wiesenfeld K, Moss F. Stochastic resonance and the benefits of noise. From ice ages to crayfish and SQUIDs. Nature 1995; 373: 33-36

Yu H, Wang J, Liu C, Deng B, Wei X. Stochastic resonance on a modular neuronal network of small-world subnetworks with a subthreshold pacemaker. Chaos 2011; 21. 047502

9 Nanodomains sind Signale, welche entstehen, wenn sich ein Calcium-Ionen Kanal auf einer Zellmembrane öffnet.

10 Czerlinski G, Ypma T. The targets of information-carrying nanodomains. J Nanosci Nanotechnol 2012; 12: 2239-2247

11 Bell IR, Boithan M. A model for homeopathic remedy effects: low dose nanoparticles, allostatic cross-adaption, and time-dependent sensitization in a complex adaptive system. BMC Complement Altern Med 2012; 12:191

12 Als Adsorption  bezeichnet man die Anreicherung von Stoffen aus Gasen oder Flüssigkeiten an der Oberfläche eines Festkörpers.

13 Montagnier L, Aissa J, Del Guidice E, Lavallee C, Tedeschi A., DANN waves and water. J Phys Conf Ser 2011; 306. 012007

14 Van Wijk R, Wiegant FA, Postconditioning hormesis and the homeopathic similia principle: molecular aspects. Hum Exp Toxicol 2010; 29: 561-565

Wiegant FA, Souren JEM, Van Wijk R. Stimulation of survival capacity in heat shocked cells by subsequent exposure to minute amounts of chemical stressors; role of similarity in hsp-inducing effects. Hum Exp Toxicol 1999; 18: 460-470

Van Wijk R, Wiegant FAC. Stimulation of self-recovery by similia principle. Mode of testing in fundamental research. Br Homeopath J 1995; 84: 131-139

15 Schwartz GE, Russek LG, Bell IR, Riley D. Plausibility of homeopathy and conventional chemical therapy: the systemic memory resonance hypothesis. Med Hypotheses 2000; 54: 634-637

16 Balleza E, varez-Buylla ER, Chaos A, Kauffman S, Shmulevieh I, Aldana M. Critical dynamics in genetic regulatory networks: examples from four kingdoms. PLoS ONE 2008; 3: e2456

17 Szolnoki Z. A dynamically changing intracellular water network serves as a universal regulator of the cell: the water-governed cycle. Biochem Biophys Res Commun 2007; 357: 331-334

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