Unterschiede in der Tierhomöopathie

Bei der Behandlung von Tieren gelten die gleichen Grundlagen der klassischen Homöopathie wie bei Menschen. Es gibt jedoch einige Besonderheiten bei der Arbeit mit Tieren.
Ein individuelles Arbeiten mit dem Tierpatienten ist nur dann möglich, wenn die Tierhomöopathin bzw. der Tierhomöopath

  • die Behandlungsgrundsätze der Homöopathie beherrscht,
  • über tiermedizinische Kenntnisse verfügt,
  • die zu behandelnde Tierart sehr gut kennt (Lehre vom natürlichen Verhalten/Ethologiekenntnisse)

Ein Tierhomöopath muss diese Voraussetzungen erfüllen, um das einzelne Tier mit seinen Krankheitssymptomen vom gesunden Tier der gleichen Tierart unterscheiden zu können. Tierspezifische Krankheiten müssen erkannt werden.

Das Tier kann beispielsweise menschliche Symptome wie “brennende Schmerzen” nicht in Worten ausdrücken, sondern nur durch sein Verhalten darauf hinweisen, indem es während des Krankheitszustandes kühlere Plätze aufsucht.

Die Anamnese (erstes ausführliches Gespräch) wird durch die Befragung des Tierhalters erhoben. Dabei ist es wichtig, dass der Tierbesitzer sein Tier besonders gut beobachtet um Veränderungen genau beschreiben zu können.
Eine geschulte Beobachtung ist Voraussetzung um entscheiden zu können, welches Verhalten noch artgerecht oder welches bereits ein Krankheitszeichen ist und somit als Symptom verwendet werden kann.

Die artgerechte Fütterung, Haltung und Beschäftigung spielt eine grosse Rolle für die Tiergesundheit. Ein Tierhomöopath erkennt auch hier mögliche Fehlerquellen und wird Sie umfassend beraten können. Wenn die oben genannten Faktoren den Bedürfnissen des Tieres nicht entsprechen, kann dies die Verbesserung des Gesundheitszustandes erschweren.

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